Homelab, Self-Hosting, Linux Gaming und KI: gebaut, nicht gekauft.
Cloudflare Tunnel: Eigene Dienste sicher ins Internet bringen
Warum ich keinen Port am Router offen haben will Meine Dienste laufen zuhause. AdGuard Home filtert DNS im ganzen Netzwerk, Immich verwaltet die Fotos, Home Assistant steuert das Haus. Solange ich im Heimnetz unterwegs bin, ist das kein Problem. Spannend wird es erst, wenn ein Dienst von außen erreichbar sein soll: die Analytics für diesen Blog zum Beispiel, oder Home Assistant von unterwegs. ...
Ein 27B-Modell gegen DeepSeek: Wie ich lokale KI gegen ein Frontier-Modell getestet habe
Meine Bots bekommen echte Arbeit. Sie erweitern Repositories, bauen Simulationen und jagen Bugs durch fremden Code, und fast jede dieser Aufgaben läuft über ein Modell in der Cloud. Nicht weil ich je geprüft hätte, dass es so sein muss, sondern weil es bequem ist. Bis zu dem Abend, an dem ich mir die Frage stellte, die eigentlich am Anfang hätte stehen müssen: Taugt ein lokales 27B-Modell für die Arbeit, die ich meinen Bots gebe? Oder zahle ich für Cloud-Qualität, die ich gar nicht brauche? ...
Mein Arr-Stack: Eine eigene Mediathek zuhause organisieren
Warum ich mir die Abos gespart habe Es fing mit der üblichen Unzufriedenheit an: Eine Serie hier, eine dort, und jede Plattform will ihr eigenes Abo. Ich habe gezählt, was mich Streaming im Monat kostet, und bin nicht glücklich geworden. Dazu kommt: Bibliotheken verschwinden, wenn Lizenzen auslaufen. Was ich gestern noch schauen konnte, ist morgen weg, obwohl ich bezahlt habe. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob ich meine Medien nicht wieder selbst verwalten kann. Die Antwort ist ein Stack aus mehreren Open-Source-Werkzeugen, die zusammen eine eigene Mediathek aufbauen. Im Homelab läuft er auf meinem NAS als Docker-Compose-Setup, zusammen mit den anderen Diensten aus meinem Homelab-Stack. Wer mit Docker noch nie gearbeitet hat, startet besser mit dem Compose-Einsteiger, der Rest dieses Artikels erklärt, welche Teile der Arr-Stack hat und was jeder davon tut. ...
Lokale KI im Alltag: Wo sie nützlich ist und wo nicht
Seit ein paar Monaten läuft bei mir KI auf dem eigenen Server. Kein Abo, keine Cloud, einfach ein Modell auf einer Grafikkarte im Keller. Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, ist nicht, wie das technisch geht, sondern ob es sich lohnt. Ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wofür. Nach dem Alltag mit lokalen Modellen weiß ich ziemlich genau, wo sie glänzen und wo ich lieber zur Cloud greife. ...
Home Assistant für Einsteiger: Smart Home ohne Cloud
Home Assistant für Einsteiger: Smart Home ohne Cloud Dein smartes Zuhause funktioniert nur, solange der Hersteller seine Cloud bezahlt bekommt? Das ist bei den meisten Smart-Home-Lösungen der Standard. Home Assistant dreht den Spieß um: Eine Software auf deiner eigenen Hardware steuert alle Geräte, lokal, ohne Abo und ohne dass deine Daten den Weg über fremde Server nehmen. Diesen Artikel schreibe ich für alle, die mit Smart Home anfangen wollen und nicht wissen, wo sie anfangen sollen. ...
Synology vs Eigenbau-NAS: Lohnt sich der Aufwand?
Wer ein NAS kaufen will, landet früher oder später vor einer Grundsatzfrage: fertige Box von Synology oder doch selber bauen? Die einen schwören auf die DiskStation, weil einfach alles funktioniert. Die anderen bauen aus alten PC-Teilen ein Eigenbau-NAS und sparen dabei angeblich Hunderte Euro. Beide Lager reden aneinander vorbei, weil sie eigentlich über verschiedene Dinge reden: Bequemlichkeit gegen Kontrolle, Kaufpreis gegen Stromkosten, fertige Software gegen freie Wahl. ...

Backup-Strategie fürs Homelab: Was ich falsch gemacht habe und wie es jetzt läuft
Das langweiligste Thema, bis es wehtut Backups sind das Undankbarste im Homelab. Kein schneller Erfolg, kein sichtbares Ergebnis, keine Glücksgefühle beim Einrichten. Man legt Daten ab, schließt die Kiste, und der einzige Moment, in dem das Thema spannend wird, ist der, in dem etwas schiefgeht. Genau dann will man keine Überraschungen erleben. Ich habe das auf die harte Tour gelernt. In meinem Homelab-Stack läuft inzwischen einiges: NAS, KI-Server, TV-PC, dazu Fotos, Smart Home und ein halbes Dutzend Docker-Dienste. Die Backup-Strategie kam zuletzt. Viel zu spät. Dieser Artikel ist die ehrliche Zusammenfassung: was ich falsch gemacht habe, was es gekostet hat und wie es heute läuft. ...
Ollama vs llama.cpp: Was der Unterschied ist und wann man was nimmt
Wer lokale KI auf dem eigenen Server ausprobieren will, stößt schnell auf zwei Namen: Ollama und llama.cpp. Beide sind kostenlos, beide sind Open Source, beide laufen auf einem normalen PC mit Grafikkarte. Und trotzdem führt die Frage “Ollama oder llama.cpp?” in Foren und Reddit-Threads zu endlosen Diskussionen. Dabei ist die Antwort gar nicht so kompliziert. Der Haken: Die beiden Tools lösen dasselbe Problem auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Ollama ist ein fertiges Werkzeug, das dir fast alles abnimmt. llama.cpp ist das nackte Fundament, auf dem Ollama selbst aufbaut. Wer versteht, wo der Unterschied liegt, weiß auch, welches Tool für das eigene Setup das richtige ist. ...
Statische IP im Heimnetz vergeben: So bringe ich mein Homelab-Netzwerk endlich zum Laufen
Wenn ich heute an die ersten Monate mit meinem Homelab zurückdenke, war das Netzwerk das größte Problem. Nicht die Hardware, nicht die Software, nicht einmal Docker. Das Netzwerk. Mein AdGuard hat ständig andere Clients angezeigt, Backups sind gescheitert weil sich die IP des NAS geändert hatte, und einmal hat ein spontaner Reboot der Fritzbox dafür gesorgt, dass mein Proxmox plötzlich unter einer komplett anderen Adresse erreichbar war. Jedes Mal eine halbe Stunde Fehlersuche. ...
AdGuard Home vs Pi-hole: Welcher DNS-Filter blockt besser im Homelab?
Wer Werbung und Tracking im gesamten Heimnetz blockieren will, landet früher oder später bei zwei Namen: AdGuard Home und Pi-hole. Beide sind Open Source, beide laufen als Docker-Container oder auf einem Raspberry Pi, beide blocken unerwünschte Domains netzwerkweit. Aber wer genauer hinschaut, sieht schnell, dass die beiden Lösungen unterschiedliche Philosophien verfolgen. Ich habe Pi-hole mehrere Jahre produktiv genutzt, bevor ich auf AdGuard Home umgestiegen bin. In meinem AdGuard-Home-Setup habe ich beschrieben, wie ich es heute betreibe. Dieser Artikel erklärt, warum ich gewechselt habe und für wen welches Tool die bessere Wahl ist. ...